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Aktivitäten

- Die Rheinpfalz - Presse

„Geheimnisse in der Kugel. Mit dem spektakulären Aufsetzen einer Himmelsnadel sind die Renovierungsarbeiten am Teehaus in Ruppertsberg bis auf ein paar Kleinigkeiten fast abgeschlossen. Die Zuschauer aber interessierte am Samstag vor allem eines: Was kommt in das Loch im Bauch der Nadel?“

So überschreibt Hildegard Janssen-Müller ihren die Menschen in den Fokus nehmenden Bericht. Sie beschreibt ausführlich, womit Moritz Kegler, Paul Ries und Josef Wagner, die die Himmelsnadel geschmiedet haben und am 17. April 2021 montierten, die unterste Schmuckkugel befüllten. Wie Fritz Woidy, der unermüdlich den Einsatz vorbereitet und koordiniert hat, das 4 Meter hohe Werk, welches von Bettina Bürklin-von Guradze gestiftet wurde, vor dem blauen Himmel auf die Laterne schweben lässt. Und last but not least das große Engagement des Fördervereins.

- SWR aktuell - Presse

Aus der App und Radiosendung des RP Studio Mannheim-Ludwigshafen
(17.04. 12:30 Uhr)

„Am späten Samstagvormittag wurde die aufwändige Renovierung des Teehauses in Ruppertsberg abgeschlossen. Nach Angaben des Fördervereins wurde ein vier Meter hoher Stab auf das Dach des denkmalgeschützten Gebäudes gesetzt - eine sogenannte Himmelsnadel. Das denkmalgeschützte Teehaus gilt als Wahrzeichen der Gemeinde. Es war vor sieben Jahren bei einem Brand schwer beschädigt worden. Anfang Mai soll es in dem rund 180 Jahre alten Gebäude die erste Trauung geben. Das Teehaus wird dann als Außenstelle des Standesamtes Deidesheim genutzt. Der Förderverein hat mit Hilfe von Spenden und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz fast eine Million Euro in den Wiederaufbau investiert.“

- Endspurt: ab Mai Gastraum und Standesamt

Mit liebevollem Feinschliff wird unser Teehaus von allen Beteiligten für die Nutzung ab dem Wonnemonat Mai vorbereitet. Und die am 17. April 2021 montierte Himmelsnadel, gestiftet von Bettina Bürklin-von Guradze, deren Rebenmeer der Weinlage Hoheburg unser Teehaus umschmeichelt, signalisiert nun weithin: Ich stehe wieder schmuck da! Trauungen, Festlichkeit und Konferenzen können stattfinden!

  • (Foto © Birgit Franz / Georg Maybaum, 17. April 2021)
  • (Foto © Birgit Franz / Georg Maybaum, 17. April 2021)
  • (Foto © Birgit Franz / Georg Maybaum, 17. April 2021)
  • (Foto © Birgit Franz / Georg Maybaum, 17. April 2021)
  • (Foto © Franz-Josef Knoll, 17. April 2021)
  • (Foto © Birgit Franz / Georg Maybaum, 17. April 2021)
  • (Foto © Franz-Josef Knoll, 17. April 2021)
  • (Foto © Franz-Josef Knoll, 17. April 2021)
  • (Foto © Franz-Josef Knoll, 17. April 2021)
  • (Foto © Franz-Josef Knoll, 17. April 2021)

Die Stifterin Bettina Bürklin-von Guradze und die Vereinsvorsitzende Birgit Franz öffnen wohlüberlegt einen schön gekühlten 2018er Weißwein Ruppertsberger Hoheburg vom Weingut Dr. Bürklin-Wolf.

(Foto © Birgit Franz / Georg Maybaum, 17. April 2021)

Es war ein ergreifender Moment als die Himmelsnadel am Kran auf die Laternenspitze schwebte und nach vier Minuten die Schrauben saßen, von Moritz Kegler und Paul Ries der Sicherheitsgurt gelöst werden konnte, die mit großem Abstand auf den umgebenden Wegen Mitglieder applaudierten. Zusammen mit Josef Wagner hatten sie in den Wochen zuvor in der Schmiede │ Schlosserei Metallbau Wagner in Deidesheim die 81 Kilo schwere Turmspitze mit viel Liebe zum Detail hergestellt. Wie Fritz Woidy das mit dem Wetter hinbekommen hat – strahlend blauer Himmel – wissen wir nicht. Gewiss ist aber, dass er die ganze Aktion präzise vorbereitet hat, den Kranwagen aus dem eigenen Betreib kostenlos zur Verfügung stellte, die Himmelsnadel eigenhändig auf die Laterne steuerte und den Löwenanteil der Kosten für die Arbeitsbühne spendete.

(Foto © Franz-Josef Knoll, 17. April 2021)

Der Montage voraus ging vergleichbar mit dem alten Brauch der Grundsteinlegung die Beschickung eines Geheimfaches in der untersten Kugel, hier mit drei kunststoffverschweißten Päckchen. Die beiden Schlosser Moritz Kegler und Paul Ries legten als erstes ein Foto ein, dass die drei Schmiede zeigt, noch in der Werkstatt, neben der vier Meter hohen Spitze - ihre Namen stehen auf der Rückseite. Dann folgte zusammengerollt für den Förderverein das Gründungsprotokoll, die Satzung, die 2018 von Patrick Woidy und Christian Fecht in Reimform verfasste Richtspruchrede, eine Postkarte, die das Teehaus im Jahr 2010 noch mit den hölzernen Pergolen zeigt, die Förderbroschüre der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unser Teehaus vorstellt, und einen Stick mit allen bisherigen Mitgliederbriefen. Und das dritte Päckchen, befüllt von Bettina Bürklin-von Guradze, enthält drei Korken mit der Weinlagenbezeichnung „Ruppertsberger Hoheburg“ sowie dem Wappen und dem Schriftzug des Weinguts „Dr. Bürklin-Wolf“. Außerdem ein dazu passendes, von ihr als Stifterin beschriftetes Flaschenetikett.

- Die Rheinpfalz - Presse

Holger Pöschl berichtet unter dem Titel „Das Feuer hat nicht das letzte Wort“ über das Engagement von Carla Helmrich, die im Studiengang Konservierung und Restaurierung an der HAWK, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst im Rahmen ihrer Bachelor-Abschlussarbeit für die extrem brandgeschädigte Türe zwischen dem kleinen Vestibül und dem innenliegenden Treppenhaus zwei spezielle Verfahren entwickelte, um die geschlossenen und die offenen Brandblasen aufweichen und flachdrücken zu können. Ohne diese Verfahren wäre die Fassung der Türe nicht zu retten gewesen.

Carla Helmrich vor ihrem Werkstück (Foto © Birgit Franz / Georg Maybaum, 26.03.2021)

Und damit nicht genug. Nach Abschluss der Bachelorarbeit restaurierte sie dann in 100 ehrenamtlichen Arbeitsstunden das brandgeschädigte Türblatt. Zum Glück waren zum Zeitpunkt des Brandes die anderen drei Türen schon seit Jahren ausgelagert. Die einzelnen Schritte der Holz-Restaurierung lassen sich nachverfolgen auf Instagram unter: @helmrich.restaurierung

- Die Rheinpfalz - Presse

Anlässlich der Auszeichnung mit einem grünen Stern im Guide Michelin berichtet Jochen Willner über Jean-Philippe Aiguier, der seit 15 Jahren das Hofgut Ruppertsberg gepachtet hat und sich dort als gelernter Koch und Patissier seinen Traum erfüllt. Er beginnt seinen Artikel mit den Worten: „Jean-Philippe Aiguier strahlt vor Freude. Er blickt auf die Handwerker, die gerade im Hofgut ihrer Arbeit nachgehen, aber auch auf jene, die oberhalb des Anwesens dem legendären Teehaus, das vor knapp sieben Jahren lichterloh in Flammen stand, den letzten Feinschliff verpassen.“

- Zu den Teehausminiaturen

Kartonmodell im Maßstab 1:100
(Fotos © Gerhard Baumann 11.06.2020)
Kartonmodell im Maßstab 1:140
(Fotos © Gerhard Baumann 21.01.2021)

Gerhard Baumann übergibt dem Förderverein ein weiteres, diesmal hochkomplexes und farbiges Modell im Maßstab 1:150.

Das Modell ist derart reich an Details, dass sogar jede einzelne hölzerne Büge unter dem Überstand des Daches nachzubauen ist, wie auch die vier außenliegenden Sandsteintreppen und die Eckpostamente minutiös herausgearbeitet werden. Es ist so kreativ wie virtuos, wie Gerhard Baumann mit Karton, Schere und Kleber faszinierende Miniaturen realer Bauwerk fertigt. Zum Glück hat ihn auch unser Teehaus fasziniert und dazu motiviert.

- Die Rheinpfalz - Presse

Gerhard Baumann steht im Mittelpunkt des Berichtes von Stephanie Becker. Überschrieben ist dieser mit „Große Baukunst im kleinen Format“ und unterschrieben mit „Blickpunkt: Der Förderverein Teehaus Ruppertsberg gibt seit über drei Jahren alles für den denkmalgerechten Wiederaufbau der Landmarke. Gerhard Baumann, Werklehrer für Technik und Kunst im Ruhestand, hat jetzt einen ganz besonderen Weg gefunden, um Spenden zu sammeln.“

(Anmerkung von Birgit Franz:
Die 150 Exemplare des einfachen Modells für Schüler im Maßstab 1:100 waren nach der seinerzeitigen Ankündigung im Amtsblatt vom 27.11.2020 derart schnell – noch vor Weihnachten – vergriffen, dass sich der Förderverein ohne zu zögern für einen Nachdruck entschieden hat.)