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„Der 22. Dezember 2017 ist ein großer Tag für den Förderverein Teehaus Ruppertsberg und für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, die den Wiederaufbau dieses Ruppertsberger Wahrzeichens unterstützen. Am Freitag, 22.12., gegen 14:00 Uhr lösen Alexander Gumpp und die Firma Gumpp & Maier aus Binswangen das Versprechen ein, das gesamte Holz für die komplizierte Dachkonstruktion unserem Dorf zu spenden“, so die Ruppertsberger Ortsbürgermeisterin Ursula Knoll im Amtsblatt. Auf das herzlichste lädt sie die Dorfgemeinschaft dazu ein, das Geschenk mit einem Festzug an der Einmündung zu den Kappesgärten in Empfang zu nehmen und den Transport zum Betriebsgelände der Firma Holzbau Woidy zu begleiten, um dort gemeinsam und fröhlich mit den Teehausfreunden aus Binswangen bis zum Abend zu feiern.
Update: Der Reinerlös betrug erfreuliche 1.022,58 Euro!
Das unschlagbare Teehaus-Team hat während des Deidesheimer Advent mehr als eine Etappe genommen. Dafür wurden keine Mühen gescheut: gebacken und gebastelt, der Stand betreut, der Nikolaus gespielt. Es war kalt, aber – nein nicht ABER, sondern UND herzlich. Und nicht nur deshalb sind wir guten Mutes, sondern weil wir in nur sechs Monaten bereits 25 Etappen erklommen – 835 zu jeweils 1.000 Euro haben wir allerdings noch vor uns. Aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag gebaut. Es geht weiter, nach dem Spiel ist eben vor dem Spiel. So werden noch im Dezember werden Vater und Sohn Gumpp aus Binswangen das Dachtragwerk nicht nur spenden, sondern auch frei „TeeHAUS“ liefern. Dann sind wieder rund 50 Etappen geschafft. Dafür sind wir schon jetzt dankbar. Der Zimmererbetreib Woidy aus Ruppertsberg bereitet über den Jahreswechsel in seiner Halle den Laternenaufbau vor und im Januar beginnt das Aufschlagen des gesamten Dachtragwerks. Bald werden alle Interessierten noch mehr zu sehen bekommen als die erhaltende Notsicherung des Bügenkranzes.
Der erstmals gestaltete Weihnachtsstand des Fördervereins auf dem Deidesheimer Advents ist wunderschön. In der Vorbereitungsphase purzelten die Ideen der Arbeitsgruppe „Festivitäten“ nur so, das ehrenamtliche Engagement war beeindruckend. Es duftet nach selbst hergestellten Köstlichkeiten, nach Tee und Tannenzweigen. Und auch das Auge bekommt viel geboten. Weihnachtliche Dekorationen und Kunstwerke konkurrierten mit dem ‚lebendigen‘ nostalgischen Nikolaus. Mit großen Augen schauen die Kinder zu und trauen sich dann doch, für ein Foto daneben zu stehen. An allen drei Standtagen werden Gebote für das von Rab Paqué gespendete Ölgemälde vom Teehaus entgegen genommen. Die Deidesheimer Künstlerin, mit offenem Atelier am Deidesheimer Stadtplatz, arbeitet mit Rohpigment und deutsch-niederländischer Ölfarbe, mit breitem Pinselstich und einem außergewöhnlichen Lichtspiel.
Das Ziel der unermüdlich engagierten Liebhaberinnen und Liebhaber des Teehauses Ruppertsberg – unser aller gemeinsames Ziel – ist es auch diesmal, die Lust auf Mitgliedschaft zu wecken und Spenden für die ‚immer hungrige‘ Kasse des Fördervereins zu akquirieren.
Allen die den Stand aktiv unterstützt haben, sei mehr als ein herzliches Dankeschön entgegengebracht.
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„Wir wollen keine Provisorien“ zitiert Hildegard Janssen Müller (Rheinpfalz) die 1. Vorsitzende bezüglich der Wiederaufbaukonzeption schon in der Überschrift. „Doch wenn mal das Dach drauf ist, Fenster und Türen eingebaut werden konnten, ist das Teehaus so gesichert, dass dort erste Events stattfinden können, hofft Birgit Franz. Dann können wir auch mit größer Gelassenheit weiterarbeiten. Wir sind da guter Dinge“. Die Unterüberschrift ist der Firma Isobau in Neuhofen, einem Flachdachspezialisten, gewidmet, die den Förderverein mit einer Spende von 10.000 Euro unterstützt hat. Im Bild zu sehen ist die Deidesheimer Malerin rab-paqué, die das in Arbeit befindliche Teehausgemälde vorstellt, mit dem sie den Wiederaufbau der Landmarke unterstützt. Das Bild soll zu Gunsten des Fördervereins verkauft werden.
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Als Schriftführerin des Fördervereins berichtet Ursula Knoll im Amtsblatt über den aktuellen Stand des Projektes und über die 10.000 Euro-Spende der Firma ISOBAU GmbH. Aus dem Begleitschreiben zitiert sie die dahinterstehende Motivation: „In den 1960er, 70er und 80er Jahren waren viele Mitarbeiter aus Ruppertsberg bei der Firma ISOBAU in Neuhofen und Berlin beschäftigt. Es bestand ein freundschaftliches Verhältnis zwischen dem Sportverein und der Firma ISOBAU GmbH. Wir möchten auf diesem Weg Danke sagen und unsere Verbundenheit zu Ruppertsberg mit einer Spende von 10.000 € zum Ausdruck bringen.“
Wir sind gestartet! Die Baustelle ist eingerichtet, das Gerüst punktgenau zwischen der Besitzübernahme durch den Förderverein Teehaus Ruppertsberg e.V. am 12. September 2017 und dem Schlüsselfest am 17. September 2017 – unserem ersten öffentlichen Fest – aufgestellt worden.
Nun beginnt die erhaltende Sicherung. Die sog. ‚Bügen‘, die kranzartig angeordnet bis zum Brand das auskragende Zeltdach unterstützten und jetzt herunterfallen zu drohen, werden an Ort und Stelle repariert und rückverankert. Dabei soll deren Originalsubstanz so weit wie möglich erhalten bleiben, da der Brand zum Glück hier nur begrenzt Schaden angerichtet hat. Unbeschadet dessen handelt es sich um aufwändige Maßnahmenschritte, denn allein für dieses 1. Bauabschnitt hat der von uns beauftragte Architekt Mathias Henrich aus Speyer einen Kostenaufwand von 37.000 Euro ermittelt.
Nach Möglichkeit, die von der Spendenbereitschaft abhängt, soll der 2. Bauabschnitt auch noch in 2017 angegangen werden. Gemeint ist der Wiederaufbau der tragenden Dachkonstruktion, wofür weitere 85.000 Euro benötigt werden. Und das trotz der wunderbaren Großspende, die uns aus Bayern erreichen wird: kostenfreier Abbund (Material und Arbeit) und unentgeltliche Anlieferung der hölzernen Dachkonstruktion durch die Firma Gumpp & Maier aus der Ruppertsberger Partnergemeinde Binswangen. Damit kein Euro verloren ist, wird alles sogleich als dauerhafte Lösung errichtet: die Dachkonstruktion wird beplankt und mit einer sowieso notwendigen Dichtungsfolie abgedeckt, so dass danach in der gebotenen Ruhe und Sorgfalt weitersaniert werden kann.
An dieser Stelle ist auch die nächste Festivität angedacht – spätestens. Denn die Anlieferung des Dachtragwerks soll öffentlich gefeiert werden können. Wir freuen uns bis dahin über jede (kleine wie große) Spende und auf diesen weiteren Meilenstein beim Wiederaufbau.
Sobald wir mehr wissen, lassen wir allen Mitgliedern und Interessierten eine Mail zukommen und informieren ausführlich hier an dieser Stelle. Bitte bleiben Sie uns treu.
Aufmaß für die Dachkonstruktion durch die Firma Gumpp & Maier. Der geschäftsführende Inhaber Alexander Gumpp und sein Mitarbeiter Alfred Bühler, Zimmerermeister und Leiter der Arbeitsvorbereitung, messen selber den Bestand auf, zusammen mit dem Ruppertsberger Zimmerermeister, unserem Gründungsmitglied Fritz Woidy. Deren langjähriger Verbundenheit mit der Gemeinde Ruppertsberg ist es zu verdanken, dass sie das Dachtragwerk – einschließlich Laternenaufbau – spenden werden und darüber hinaus frei Haus liefern. Ursula Knoll sorgt – unterstützt von Jean-Philippe Aiguier vom Hofgut Ruppertsberg – für das Wohlgefühl der hoffnungsfroh erwarteten Gäste aus Binswangen im Allgäu. Und die Arbeitsgruppe „Bauen“ des Fördervereins freut sich über das herzliche Lob von Alexander Gumpp: „Super … für das Aufmaß ist alles bestens vorbereitet!“