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Aktivitäten

Teehaus-Stand auf dem Adventsmarkt
Und auch das Wetter war uns hold. Zwar war es für alle auf dem Stand eisig kalt, aber der mindestens am Samstag rieselnde Schnee sorgte zusätzlich für weihnachtliche Stimmung. (Foto © Franz-Josef Knoll)
Teehaus-Stand auf dem Adventsmarkt

Der erstmals gestaltete Weihnachtsstand des Fördervereins auf dem Deidesheimer Advents ist wunderschön. In der Vorbereitungsphase purzelten die Ideen der Arbeitsgruppe „Festivitäten“ nur so, das ehrenamtliche Engagement war beeindruckend. Es duftet nach selbst hergestellten Köstlichkeiten, nach Tee und Tannenzweigen. Und auch das Auge bekommt viel geboten. Weihnachtliche Dekorationen und Kunstwerke konkurrierten mit dem ‚lebendigen‘ nostalgischen Nikolaus. Mit großen Augen schauen die Kinder zu und trauen sich dann doch, für ein Foto daneben zu stehen. An allen drei Standtagen werden Gebote für das von Rab Paqué gespendete Ölgemälde vom Teehaus entgegen genommen. Die Deidesheimer Künstlerin, mit offenem Atelier am Deidesheimer Stadtplatz, arbeitet mit Rohpigment und deutsch-niederländischer Ölfarbe, mit breitem Pinselstich und einem außergewöhnlichen Lichtspiel.

Das Ziel der unermüdlich engagierten Liebhaberinnen und Liebhaber des Teehauses Ruppertsberg – unser aller gemeinsames Ziel – ist es auch diesmal, die Lust auf Mitgliedschaft zu wecken und Spenden für die ‚immer hungrige‘ Kasse des Fördervereins zu akquirieren.

Allen die den Stand aktiv unterstützt haben, sei mehr als ein herzliches Dankeschön entgegengebracht.

Presse

„Wir wollen keine Provisorien“ zitiert Hildegard Janssen Müller (Rheinpfalz) die 1. Vorsitzende bezüglich der Wiederaufbaukonzeption schon in der Überschrift. „Doch wenn mal das Dach drauf ist, Fenster und Türen eingebaut werden konnten, ist das Teehaus so gesichert, dass dort erste Events stattfinden können, hofft Birgit Franz. Dann können wir auch mit größer Gelassenheit weiterarbeiten. Wir sind da guter Dinge“. Die Unterüberschrift ist der Firma Isobau in Neuhofen, einem Flachdachspezialisten, gewidmet, die den Förderverein mit einer Spende von 10.000 Euro unterstützt hat. Im Bild zu sehen ist die Deidesheimer Malerin rab-paqué, die das in Arbeit befindliche Teehausgemälde vorstellt, mit dem sie den Wiederaufbau der Landmarke unterstützt. Das Bild soll zu Gunsten des Fördervereins verkauft werden.

Bild zum Teehaus Ruppertsberg von rab-paqué
Noch ist das Bild der Malerin rab-paqué (Mitte), das zugunsten des Fördervereins verkauft wird, nicht ganz fertig, doch schon jetzt ist erkennbar, wie schön es wird. (Foto © Franz-Josef Knoll)

Presse

Als Schriftführerin des Fördervereins berichtet Ursula Knoll im Amtsblatt über den aktuellen Stand des Projektes und über die 10.000 Euro-Spende der Firma ISOBAU GmbH. Aus dem Begleitschreiben zitiert sie die dahinterstehende Motivation: „In den 1960er, 70er und 80er Jahren waren viele Mitarbeiter aus Ruppertsberg bei der Firma ISOBAU in Neuhofen und Berlin beschäftigt. Es bestand ein freundschaftliches Verhältnis zwischen dem Sportverein und der Firma ISOBAU GmbH. Wir möchten auf diesem Weg Danke sagen und unsere Verbundenheit zu Ruppertsberg mit einer Spende von 10.000 € zum Ausdruck bringen.“

Wir sind gestartet! Die Baustelle ist eingerichtet, das Gerüst punktgenau zwischen der Besitzübernahme durch den Förderverein Teehaus Ruppertsberg e.V. am 12. September 2017 und dem Schlüsselfest am 17. September 2017 – unserem ersten öffentlichen Fest – aufgestellt worden.

Nun beginnt die erhaltende Sicherung. Die sog. ‚Bügen‘, die kranzartig angeordnet bis zum Brand das auskragende Zeltdach unterstützten und jetzt herunterfallen zu drohen, werden an Ort und Stelle repariert und rückverankert. Dabei soll deren Originalsubstanz so weit wie möglich erhalten bleiben, da der Brand zum Glück hier nur begrenzt Schaden angerichtet hat. Unbeschadet dessen handelt es sich um aufwändige Maßnahmenschritte, denn allein für dieses 1. Bauabschnitt hat der von uns beauftragte Architekt Mathias Henrich aus Speyer einen Kostenaufwand von 37.000 Euro ermittelt.

Der zerstörte Dachstuhl (Foto © Franz-Josef Knoll)
Das Team beim Aufmaß (Foto © Franz-Josef Knoll)

Nach Möglichkeit, die von der Spendenbereitschaft abhängt, soll der 2. Bauabschnitt auch noch in 2017 angegangen werden. Gemeint ist der Wiederaufbau der tragenden Dachkonstruktion, wofür weitere 85.000 Euro benötigt werden. Und das trotz der wunderbaren Großspende, die uns aus Bayern erreichen wird: kostenfreier Abbund (Material und Arbeit) und unentgeltliche Anlieferung der hölzernen Dachkonstruktion durch die Firma Gumpp & Maier aus der Ruppertsberger Partnergemeinde Binswangen. Damit kein Euro verloren ist, wird alles sogleich als dauerhafte Lösung errichtet: die Dachkonstruktion wird beplankt und mit einer sowieso notwendigen Dichtungsfolie abgedeckt, so dass danach in der gebotenen Ruhe und Sorgfalt weitersaniert werden kann.

An dieser Stelle ist auch die nächste Festivität angedacht – spätestens. Denn die Anlieferung des Dachtragwerks soll öffentlich gefeiert werden können. Wir freuen uns bis dahin über jede (kleine wie große) Spende und auf diesen weiteren Meilenstein beim Wiederaufbau.

Sobald wir mehr wissen, lassen wir allen Mitgliedern und Interessierten eine Mail zukommen und informieren ausführlich hier an dieser Stelle. Bitte bleiben Sie uns treu.

Aufmaß für die Dachkonstruktion durch die Firma Gumpp & Maier. Der geschäftsführende Inhaber Alexander Gumpp und sein Mitarbeiter Alfred Bühler, Zimmerermeister und Leiter der Arbeitsvorbereitung, messen selber den Bestand auf, zusammen mit dem Ruppertsberger Zimmerermeister, unserem Gründungsmitglied Fritz Woidy. Deren langjähriger Verbundenheit mit der Gemeinde Ruppertsberg ist es zu verdanken, dass sie das Dachtragwerk – einschließlich Laternenaufbau – spenden werden und darüber hinaus frei Haus liefern. Ursula Knoll sorgt – unterstützt von Jean-Philippe Aiguier vom Hofgut Ruppertsberg – für das Wohlgefühl der hoffnungsfroh erwarteten Gäste aus Binswangen im Allgäu. Und die Arbeitsgruppe „Bauen“ des Fördervereins freut sich über das herzliche Lob von Alexander Gumpp: „Super … für das Aufmaß ist alles bestens vorbereitet!“

Die Arbeitsgruppe „Fördermittel“ des Fördervereins reicht den 54 Seiten umfassenden Antrag auf verlorene Zuwendung bei der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege (Mainz) ein.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz kommt zur Ortsbegehung nach Ruppertsberg, um sich direkt vor Ort, im brandgeschädigten und inzwischen notgesicherten Teehaus, einen Eindruck von dem zur Förderung beantragten denkmalgeschützten Kleinod zu verschaffen.